Die Idee

Die Gesetzesauflagen werden immer strenger und zwingen die Wirtschaft zum Umdenken.
Aber hiervon lebt die Wirtschaft und es profitieren Arbeitnehmer und Arbeitgeber davon.

Durch die Massenproduktion von Stahlhalbzeugen und Präzisionsteilen für den Maschinenbau fallen allein in Deutschland, nach Schätzungen des Bundesumweltamtes ca. 150.000 Tonnen pro Jahr Schleifspäne, Walzenzunderschlämme, Erodierschlämme etc.,pp., an. Bisher werden die bis zu ca. 90% Fe-haltigen Schlämme deponiert, verbrannt, brikettiert oder auch gesintert.

Die verschiedenen Verfahren bieten Vor- und Nachteile. So benötigen wir zum erfolgreichen Brikettieren von Schleifschlämmen bis zu 65% Metall- späne. Auch ist der Verschleiß in den Brikettieranlagen sehr hoch, so daß man kaum von einer kostengünstigen Lösung sprechen kann.

Die thermische Verwertung von Fe-haltigen Schlämmen ist auch nicht optimal, da das Eisen mit anderen Schlacken vermengt wird, und somit eine kostengünstige Rückgewinnung entfällt. 

Die technologische Weiterorientierung ist dem Sintern gewidmet, denn dieses Verfahren bietet vielerlei Vorteile. Ein Vorteil ist, daß auf der Sintermaschine auch Hafenschlicke, sowie kontaminierte Böden verarbeitet werden können. Ein weiterer Vorteil ist, daß die öl- haltigen und organischen Verbindungen ausgetrieben werden und die durch die Oxidation freiwerdende Energie als Heizenergie genutzt werden kann.